CMD, TMD, Kiefergelenke

Die multifaktorielle Genese der CMD verlangt nach einem Therapieansatz, der diesem Umstand Rechnung trägt, und genau das tut die Osteopathie. Als Osteopath suchen wir prinzipiell sowohl eine präzise mechanisch-funktionellen Diagnose wie auch ein integratives Gesamtmuster, das alle zum Problem beitragenden Faktoren abbildet. Genau dieser Ansatz kommt bei CMD in seiner ganzen Fülle zum Tragen. Etwas konkreter bedeutet das Folgendes: Neben der direkten Behandlung der Kieferöffnungs- und -schliessmukulatur, der Kiefergelenke und der die Gelenke umgebenden Strukturen wird es hier um die Evaluation der benachbarten Mechanik der Temporalknochen, der Schädelbasis, und der oberen Halswirbelsäule gehen. Des Weiteren lassen sich Einflüsse aus dem restlichen muskuloskelettalen System (z.B. Schulterverletzungen, Beckentraumatas, LWS-Bandscheiben, Zwerchfelldysfunktionen, etc) eruieren. Ebenso können CMD-Problematiken durch mechanische Einflüsse aus Organen mitverursacht werden (z.B. Operationsnarben, die fasziale Hintergrundspannung ausüben), und selbstverständlich auch durch psycho-emotionale Faktoren wie Arbeitsstress oder unverarbeitete Rückschläge im Leben. Hinzuzuziehen sind hier bei der Behandlung unter Umständen selbstverständlich Ihr Zahnarzt/-in, Dentalhygieniker/-in, ein Kieferortopäde oder eine Kieferorthopädin, andere Fachärzte zur Diagnose oder Behandlung von vermuteten Krankheiten, oder auch andere Heilpraktiker/Ärzte mit anderen Spezialisierungen wie Orthomolekularmedizin, Mitochondrienmedizin, TCM, Traumabehandlung oder Psychotherapie.